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Dominik Nekel

 

Der österreichische Bass studierte an den Universitäten seiner Heimatstadt Wien die Fächer Violoncello, Sologesang, Lied und Oratorium sowie Oper und ist zweifacher Preisträger des Francisco Vinas Wettbewerbes in Barcelona. Bereits während des Studiums wurde er als Gast an das Mainfrankentheater Würzburg verpflichtet und trat seither an dem Ulmer Theater, an dem Staatstheater Meiningen sowie an den Theaterhäusern von Karlsruhe, Trier, Schweinfurt, Regensburg, Altenburg-Gera, Tirol, Baden und am Landestheater Linz auf, dem er seit 2010 als Ensemblemitglied verbunden ist.

 

Der gebürtige Wiener, dem von der Musikkritik stets ein starker musikalischer Gestaltungswille, große stimmliche Wandlungsfähigkeit sowie eine charismatische szenische Bühnenpräsenz zugesprochen werden, erarbeitete sich ein stetig wachsendes Repertoire, das mittlerweile rund 45 Partien umfasst. Es spannt im deutschen Fach den Bogen von Mozart mit Sarastro (Die Zauberflöte), Bartolo (Die Hochzeit des Figaro) und Osmin (Die Entführung aus dem Serail) über Richard Strauss mit Ochs von Lerchenau (Der Rosenkavalier) und Orest (Elektra), bis hin zu Wagner mit Hunding (Die Walküre), Fasolt und Fafner (Das Rheingold, Siegfried), Pogner (Die Meistersinger von Nürnberg), Daland (Der fliegende Holländer), Landgraf (Tannhäuser), Marke (Tristan und Isolde) und Gurnemanz (Parsifal).

 

Im italienischen Fach verkörpert er Verdi-Partien wie Ramphis (Aida), Pater Guardian (La forza del destino), Ferrando (Il trovatore) und Sparafucile (Rigoletto) wie auch folgende Partien des französischen Faches:  Zacharie (Le Prophète), Un vieillard hébreu (Samson et Dalila) und Arkel (Pelléas et Mélisande). Auch im Buffo-Fach feierte und feiert er regelmäßig in Partien wie Don Pasquale, Sir John Falstaff (Die lustigen Weiber von Windsor) oder Mamma Agata (Viva la Mamma) große Erfolge. 

 

Dominik Nekel arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Dennis Russell Davies, Franz Welser Möst, Nicholas Milton, Alan Buribayev, Emil Tabakov, James Allan Gähres und Hans Urbanek, und mit renommierten Regisseurinnen und Regisseuren wie Christine Mielitz, Andrea Moses, Achim Freyer, Olivier Tambosi, Anthony Pilavachi, Gerd Heinz, Ansgar Haag, Amon Miyamoto, Robert Wilson und David Pountney zusammen. 

 

Er wirkte außerdem solistisch an nationalen und internationalen Projekten in Österreich, Deutschland, Slowenien, Italien, Bulgarien, Spanien und Japan und bei Produktionen der Wiener Festwochen, der Bregenzer Festspiele, dem Mozartfest Würzburg sowie dem Carinthischen Sommer mit. Er konzertierte unter anderem im Wiener Konzerthaus, dem Wiener Musikverein, der Konzerthalle Bulgaria (Sofia), dem Nymphenburger Schloss (München), dem Wiener Stephansdom, der Wartburg (Eisenach) und dem Brucknerhaus Linz.

 

In der Spielzeit 2019/2020 war Dominik Nekel am Landestheater Linz als Zacharie in Meyerbeers Le Prophète, als Osmin in Mozarts Entführung aus dem Serail, als Tumi Jonson in Michael Obsts Uraufführung Unter dem Gletscher und als Ferrando in Verdis Il trovatore zu erleben. 

 

2021/22 ist Domink Nekel als Colline in „La Boheme“, als Ramphis in „Aida“ und als Tumi Jonson in der Wiederaufnahme der Uraufführung „Unter dem Gletscher“ zu erleben. 

 

 

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Kontakt:

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