Marie-Luise Dreßen

 

Die Mezzosopranistin Marie-Luise Dreßen bekam zunächst Violinunterricht, bevor sie von 2003 bis 2009 an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig Gesang bei Elivra Dressen und Roland Schubert studierte. Marie-Luise Dreßen erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so etwa den zweiten Preis beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin und den Humperdinck-Preis der Stadt Siegburg.

Bereits während ihres Studiums interpretierte sie einige grosse Partien ihres Fachs, darunter Hänsel («Hänsel und Gretel»), Cherubino («Le nozze di Figaro»), Dorabella («Così fan tutte»), Angelina («La cenerentola») und Ruggiero («Alcina») in verschiedenen freien Produktionen und an der Hochschule. 2008 debütierte sie am Theater Vorpommern in der Rolle des Octavian («Der Rosenkavalier»). 

Von 2011 bis 2016 war sie am Luzerner Theater engagiert. Dort sang sie zentrale Rollen Ihres Fachs, wie unter anderem Sesto ( W. A. Mozart„La clemenza di Tito“), die Titelrollen in“ La Cenerentola“ (G. Rossini) und Orlando , Ruggiero („Alcina“ G. F. Händel), erneut den Komponisten („Ariadne auf Naxos“) , Adalgisa („Norma“ V. Bellini) und Eliza ( „My Fair Lady“ F. Loewe). Außerdem erarbeitete sie mit der Theatergruppe Fura dels Baus und Howard Arman die Uraufführung des Stückes „Cantos die Sirena“, in welchem sie die Hauptpartie verkörperte.


2015 sang sie am Theater Basel in Peter Ruzickas „Hölderlin“ unter der Regie von Vera Nemirova die Rolle der F5 und coverte 2016 an der Oper Genf Ruggiero in Händels „Alcina“ in einer Inszenierung von David Bösch.

In der Saison 2016/2017 sang sie Hänsel an der Oper Leipzig, dem Staatstheater Kassel und am Theater Coburg, sowie Dorabella in W.A. Mozarts „Cosi fan tutte“ am Theater Bernburg. Außerdem sang sie Freia („Das Rheingold“) mit der Beethoven-Akademie Krakau bei dem Kulturwald-Festival Blaibach und verkörperte Octavian bei der deutschen Erstaufführung des „Rosenkavaliers“ in Bulgarien beim March-Music-Festival in Rousse. Regie führte Vera Nemirova, das Dirigat lag bei Nayden Todorov.

Seit der Spielzeit 2017/2018 ist Marie-Luise Dreßen festes Ensemble-Mitglied am Staatstheater Kassel. Dort ist sie unter anderem als Frau Reich, Rosina, Hänsel und Baba the Turk zu hören.

Im Frühling 2018 debütiert sie an der Opéra de Bastille in Paris als Blumenmädchen in Wagners Parsifal. Die musikalische Leitung hat Philippe Jordan. Regie führt Richard Jones.

Marie Luise Dreßen arbeitete unter anderem mit Dirigenten wie Howard Arman, Ulf Schirmer, Thomas Hengelbrock, Patrick Ringborg und Peter Ruzicka.

Auch auf dem Konzertpodium gastiert Marie-Luise Dreßen regelmäßig als Alt-Solistin. Unter anderem im Gewandhaus Leipzig, dem KKL Luzern und im Kissinger Sommer 2017.

Marie-Luise Dreßen erhielt 2010 den Theater-Oscar, Altenburg, wurde im Jahr 2012 am Theater Gera zum Theater-Publikumsliebling gewählt und erhielt im Jahr 2014 den Prix Gala des Theaterclubs Luzern.

2013 wurde sie für ihre Interpretation als Sesto („La clemenza di Tito“) und 2014 für Ruggiero („Alcina“) in der Zeitschrift „Opernwelt“ als „Beste Nachwuchskünstlerin“ nominiert. 

 

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Britta Wieland

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