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www.julianorlishausen.com

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Julian Orlishausen

 

Julian Orlishausen erhielt seine musikalische Grundausbildung früh beim Windsbacher Knabenchor. Nach dem Abitur studierte er Gesang an der Hochschule für Musik Würzburg (Diplom und Konzertklassenexamen). Bereits im Frühjahr 2009 gab er sein Debut als Périchaud in Puccinis La Rondine an der Oper Leipzig und am Staatstheater Kassel in der Partie des Narren in der Oper Das geheime Königreich von Krenek. 2010 debütierte er am Theater Chemnitz als Marcello in La Bohème von Puccini und als Graf in Der Wildschütz von Lortzing. 2012 gab er sein Debüt an der Volksoper Wien mit Edwin in Kálmáns Csárdásfürstin, Dr. Falke in Die Fledermaus von Johann Strauß, Juan in Hans Werner Henzes Oper Das Wundertheater und als Angelotti (Tosca) bei den Tiroler Festspielen Erl.

 

Engagements in 2013/14 führten ihn u.a. als Dr. Falke und Graf von Eberbach (Wildschütz) zurück an die Volksoper Wien und als Sharpless (Madame Butterfly) an die Oper Chemnitz. Am Staatstheater / Staatsballet Stuttgart war er in den Choreographien Fahrende Gesellen von Maurice Béjart mit Gustav Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen zu hören. In der Spielzeit 2015/16 war er Ensemblemitglied am Theater Detmold und dort als Marcello (La Bohème) und Dr. Falke (Die Fledermaus) zu hören. An der Oper Leipzig gastierte er als Vater in Humperdincks Hänsel und Gretel. Seit 2016/17 gastiert er weiterhin am Theater Detmold, wo er als Edwin in Kalmans´ Csárdásfürstin, in der Titelpartie des Zaren Peter I. in Zar und Zimmermann von Lotzing und in der Fledermaus zu hören ist.  Außerdem kehrt er in der Partie des Ersten Nazareners in einer Neuproduktion der Oper Salome von Richard Strauß unter GDM Ulf Schirmer an die Oper Leipzig zurück. Konzerte geben Gelegenheit ihn u.a. mit dem Dresdner Kreuzchor in der Matthäus-Passion und in Frank Martins´ In Terra Pax zu erleben. 

Seit der Spielzeit 2018/19 ist er Ensemblemitglied am Staatstheater Darmstadt und war dort in Partien wie u.a. Dr. Falke (Die Fledermaus), Papageno (Die Zauberflöte) und Frère Léon (Saint François d'Assise) zu erleben. In der Spielzeit 2019/20 folgten Partien wie u.a. Ping in Turandot und Enrico in Lucia di Lammermoor. Gastengagements führten und führen ihn weiterhin an die Oper Leizig. 

In der Spielzeit 20/21 gab er am Staatstheater Darmstadt sein Debüt als Heerrufer in Wagners Lohengrin. 2021/22 wird er in den Partien des Méphistophélès (Lucrezia/Faust et Hélène), des Marcello (La Bohéme), des Sancho (Don Quichotte) und des Heerrufer (Lohengrin) zu hören sein.

Neben der Oper kennzeichnet eine rege Konzerttätigkeit das Schaffen des jungen Künstlers. Zu seinem Repertoire zählen sowohl wichtige Werke der Alten Musik wie das Weihnachtsoratorium, die Johannes-Passion und Matthäus-Passion oder die h-moll Messe von J.S.Bach, als auch die Werke der Klassik und Romantik, wie die Petite Messe Solennelle von Rossini, Paulus und Elias von Mendelssohn, die Schöpfung von Haydn, die Messe d-moll von Bruckner, Beethovens 9.Sinfonie und Ein deutsches Requiem von Brahms, um nur einige zu nennen. 

 

Er trat bereits in in zahlreichen wichtigen Konzertsälen auf, darunter die Liederhalle Stuttgart, die Deutsche Oper Berlin, die Pollack Hall der McGill University Montréal/Kanada, die Philharmonie Bamberg, die Alte Oper Frankfurt, die Philharmonie am Gasteig München, die Meistersingerhalle Nürnberg und das Konzerthaus Berlin. Er arbeitete mit Orchestern wie den Würzburger Philharmonikern, dem Bruckner-Sinfonie-Orchester Stuttgart, dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, den Münchner Symphonikern, den Bamberger Symphonikern, dem Gewandhaus Orchester Leipzig und Dirigenten wie Jörg Straube, Frank Beermann, Rolf Beck, Roger Epple, Roderich Kreile, Daniel Klajner, Rudolf Bibl und Alfred Eschwé.

Zu seinen jüngsten Auftritten zählen das Weihnachtsoratorium von Bach in der Alten Oper Frankfurt im Rahmen der Museumskonzerte der Museumsgesellschaft Frankfurt mit dem Figural Chor Frankfurt und dem Collegium Instrumentale Frankfurt unter Alois Ickstadt, die 9.Sinfonie von Beethoven im Nikolai-Saal Potsdam mit der Kammerakademie Potsdam unter Michael Sanderling, Elias von Mendelssohn in Hannover, Orffs Carmina Burana mit den Münchner Symphonikern in der Philharmonie am Gasteig München unter Eckhard Stier und Bachs Magnificat und Mozarts c-Moll Messe mit den Bamberger Symphonikern in der Philharmonie Bamberg unter Rolf Beck, Brahms Ein deutsches Reqiuem mit dem Philharmonia Chor Stuttgart in Tübingen und Kloster Zwiefalten, Carmina Burana am Theater Chemnitz unter Frank Beermann, Biterolf und Wolfram in Wagners Tannhäuser bei den Tiroler Festspielen Erl unter Gustav Kuhn, sowie Bachs Weihnachtsoratorium und Johannes-Passion mit dem Dresdner Kreuzchor und der Dresdner Philharmonie in der Dresdner Kreuzkirche und der Berliner Philharmonie. Außerdem das Weihnachtsoratorium mit dem Windsbacher Knabenchor und den Kammervirtuosen Berlin unter Martin Lehmann in Ansbach und Nürnberg.

Julian Orlishausen verdichtete seine gesangliche Arbeit in verschieden Meisterkursen u. a. bei Prof. Cheryl Studer, Luba Orgonasova, Ruth Ziesak, Francisco Araiza, Grace Bumbry, Edda Moser und Gerold Huber, mit welchem ihn mittlerweile eine intensive künstlerische Zusammenarbeit verbindet. So konzertierten sie zuletzt mit Schuberts "Winterreise" u.a. im Toskanasaal der Würzburger Residenz.

Julian Orlishausen war Stipendiat der Richard-Wagner-Stiftung, ist Preisträger des Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2008 und war Finalist des internationalen Wettbewerbs „Neue Stimmen“ 2009 der Bertelsmann Stiftung.

 

 

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