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Hauke Möller

 

Hauke Möller wurde in Hamburg geboren. Sein Gesangsstudium absolvierte er an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Günter Binge. Noch während seines Studiums wurde er u.a. als Gast an den Theatern in Bremen, Lübeck und Rostock engagiert sowie am „Teatro Franco Parenti“ in Milano, wo er in der Produktion von Antonio Salieris „Falstaff“ mitwirkte.

 

Von 2001 bis 2009 war er im festen Engagement an der Oper in Köln. Hier konnte er sich mit den Jahren ein beträchtliches Opernrepertoire im Tenorfach erarbeiten. In dieser Zeit führten ihn mehrere Gastspiele an die Hamburgische Staatsoper, das Nationaltheater in Mannheim sowie an viele weitere städtische Opernhäuser des Landes. Hauke Möller überzeugte in konzertanten Aufführungen der Oper „Salome“ im Megaron in Athen und im Concertgebouw in Amsterdam, sowie in mehreren konzertanten Opernaufführungen des Bayerischen Rundfunks im Prinzregententheater in München. Ein großer Erfolg gelang ihm mit der Interpretation des Flamand in „Capriccio“ von R. Strauss auf dem Edinburgh International Festival. Ebenso sang er den Narraboth aus „Salome“ am Teatro Nacional de Sao Carlos in Lissabon.

 

In der Spielzeit 2013/14 und 2014/15 war er an der Staatsoperette Dresden als Alfred (Fledermaus), Wenzel (Die verkaufte Braut), Tamino (Zauberflöte), Caramello (Nacht in Venedig) und Pierrino (Giuditta) zu hören.

Zu seinen wichtigen Partien gehören u.a. Tamino (Zauberflöte), Contino Belfiore (Gärtnerin aus Liebe), Ferrando (Cosi fan tutte), Alfred (Fledermaus), Narraboth (Salome), Le Chevalier (Dialogues des Carmélites), Trouffaldino (Liebe zu den drei Orangen), Jaquino (Fidelio), Pluto (Orpheus in der Unterwelt), Froh (Das Rheingold), Wanja Kudrjasch (Katja Kabanova), Caramello (Nacht in Venedig) und Camille de Rosillon (Die lustige Witwe).

 

Neben seiner Tätigkeit auf der Opernbühne widmet sich Hauke Möller Liederabenden und singt die Tenorpartien in Kantaten, Messen und Oratorien u.a. von Bach, Mozart, Schubert und Mendelssohn sowie die große Evangelistenpartie des seltenen Oratoriums „Des Heilands letzte Stunden“ von Louis Spohr. Für den Norddeutschen Rundfunk in Hamburg sang er die Partie des Lindbergh im „Lindberghflug“ von Brecht/Weill.

 

Weitere Konzertverpflichtungen führten Hauke Möller nach Moskau, wo er mit dem Bolschoi Tchaikovski Symphony Orchestra unter der Leitung von Vladimir Fedoseyev in Mahlers „Lied von der Erde“ zu erleben war. Durch verschiedene Gala-Konzerte ist er auch im Fernsehen bei einem breiteren Publikum bekannt geworden. Im Jahr 2003 konzertierte er auf dem Rheingau Musik Festival. Weitere Konzertreisen führten ihn in verschiedene europäische Länder sowie nach Südafrika. Hauke Möller wirkte bei verschiedenen CD-Produktionen mit, u.a. bei zwei CD-Aufnahmen für das Label edel records/Berlin Classics: eine Gesamteinspielung von J.Haydn’s Oper: „Der Apotheker“ (Mengone), und eine Produktion mit Solistenquartetten von Brahms und Schumann. 

 

 

 

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